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Eine Hotels Türkei Tour nach Alanya

Während unseres Urlaubs zwischen Alanya und Side wollten wir auch die Städte in unserer Gegend etwas kennen. Nach Alanya war es nicht sehr weit. Wie dem auch den Dolmus nehmen können. Der Vorteil dabei ist, die Fahrt ist nicht teuer und man kann den Tag individuell gestalten. Wir haben uns dann doch für eine geführte Reise entschieden. Da wir noch nicht in Alanya waren, wollten wir uns erst einmal alles unter Anleitung ansehen. So haben wir Alanya Stadtrundfahrt mit Aufenthalt auf der Burg und dem Basar gebucht, dazu kam noch ein Besuch in der Dim Höhle. Im Preis waren alle Eintrittspreise und ein Mittagessen enthalten. Das klang alles sehr gut.

Abgeholt wurden wir nach dem Frühstück vom Hotel. Danach haben wir noch Urlauber aus anderen Hotels abgeholt. Nach einiger Zeit ging es dann nach Alanya. Der Reiseführer sprach gut Deutsch und erzählte uns einiges über die Geschichte von Alanya. Rund um die Stadt soll schon vor über 20.000 Jahren Menschen gelebt haben. Bekannt geworden ist die Stadt aber unter dem Namen Koracesium. Hier war das Zentrum kilikischer Piraten. Er erzählte auch, dass diese den jungen Cäsar gefangen hatten und gegen ein großes Lösegeld wieder frei ließen. Als Gegenleistung hat sie später Pompejus besiegt. Später gehörte die Stadt zum römischen Reich. Markus Antonius schenkte sie seiner Geliebten Kleopatra. Aus dieser Zeit stammt auch der Name für den Weststrand, den Kleopatrastrand.

Die Burg gab es zu dieser Zeit schon. Richtig aufgebaut haben sie aber die Seldschucken. Im zwölftem Jahrhundert war hier ihr Reich. Die Burg zählt heute zu den am besten erhaltenen Burgen in Anatolien. Die auf einer Felsnase errichtete Festung ist schwer zugänglich. Der Ort Alanya war früher nur um die Burg errichtet worden. Auch heute findet man hier noch osmanische Häuser und Gassen. Alles war von einer äußeren Stadtmauer umgeben. Ausgangs- und Endpunkt der Mauer war der rote Turm. Sie hat eine Gesamtlänge von 6500 Metern.

Weiter gab es noch einen mittleren und innerer Mauer. Deshalb spricht man auch von einer äußeren, mittleren und inneren Festung. Unser Ziel war die innere Festung. Nachdem der Bus den Parkplatz erreicht hatte, stiegen wir aus und zu Fuß ging es zur Festung. Richtig beeindruckend war nur die Aussicht, einfach herrlich. Zu sehen gab es außer mächtigen Mauern eine byzantinische Kirche und eine große Moschee. Nachdem wir uns umgesehen hatten, ging es zurück zum und in die Stadt.