Top ↑ | Archive

Unterwegs und Rundreisen in Alanya

In der Stadt war viel Verkehr, unser Busfahrer fand aber zielgerichtet seinen Parkplatz. Der Basar liegt östlich der Burg. Zwei Stunden Zeit für Shopping und mehr. Hier gibt es so ziemlich alles, was man in der Türkei kaufen kann. Eigentlich sind es zwei Basare, getrennt durch die Hauptverkehrsstraße. Im Basarviertel gibt es viele kleine Gassen. Hier kann man leicht den Überblick verlieren. Vor allem Textilien kann man hier kaufen. Die Preise waren überwiegend gleich. Wir waren auch in einigen Geschäften. Die Bedienung war freundlich und gar nicht aufdringlich. Neben Textilien gab es Schmuck, Lederwaren, ein vielfältiges Schuhangebot, Süßigkeiten und Souvenirs. Wir haben uns das Schmuckangebot näher angesehen. Und zwar dort auch gleich ein Tee angeboten.

Wir sind da immer etwas vorsichtig, denn wer einen Tee trinkt, der sollte schon mindestens die Absicht haben etwas zu kaufen. Wir lassen uns auch einige Goldketten zeigen. Die Preise waren uns zu hoch, auch der halbe Preis war uns noch zu teuer. Also gab es Ohrringe. Man sollte nur handeln, wenn man auch kaufen möchte. Alles andere wäre unfair. Also ließen wir uns erst einmal mehrere Preise sagen, dann ging es los mit Handeln. Als Richtwert haben wir 40 Prozent des Preises angesetzt. Allerdings waren wir nicht sehr gut, bei knapp 80 Prozent haben wir gekauft. Bei Textilien hatte das allerdings nicht funktioniert, wir haben kaum einen Preisnachlass erzielt.

Vorsicht bei frisch gepressten Säften, zwei Euro für einen Becher frisch gepressten Saft ist schon heftig. Teuer sind auch die vielen Süßigkeiten. Über alle haben wir diese Stände gefunden. Alles sehr lecker und wir haben auch probiert. Drei bis vier Euro für 100 Gramm war uns dann doch zu viel. Einen Preisnachlass haben wir hier auch nicht erreicht, dafür bekamen wir noch eine Zugabe. Überall gibt es auch so genannte Supermärkte. Neben vielen Lebensmitteln gibt es hier auch Süßigkeiten. In den Geschäften bezahlt man wesentlich weniger und es schmeckt auch gut.

Es ging dann wieder zurück zum Bus. Es waren dann auch alle angekommen und ab ging es zum Essen. Wir fuhren in Richtung der Dim-Höhle. Das Flusstal der Dimcayi war nicht weit von Alanya. Gegessen haben wir in einem der vielen Restaurants. Hier gibt es viele Lokale, die auch direkt am Fluss liegen. Die Dim ist einer dieser flachen, klaren aber sehr kaltem Gebirgsflüsse. Unter Lokal lag auch am Fluss und wir hatten eine ehrliche Aussicht. Die Einrichtung des Lokals war zweckmäßig, größere Tische für viele Personen. Wir waren acht Personen an einem Tisch. Der Nachteil so einer Reise ist, meist kommen mehrere Reisegruppen gleichzeitig an. Das war auch bei uns so. Wir mussten also etwas warten, bis serviert wurde. Wir hatten die Wahl zwischen Huhn und Forelle. Wir haben Forelle gewählt. Die Portionen waren aber nicht sehr groß. Dazu gab es Weißbrot und Salat. Getränke musste man selber bezahlen, aber das ist ja überall gleich.

Danach ging es dann in die Tropfsteinhöhle. Die Dim-Höhle ist die zweitgrößte Tropfsteinhöhle der Türkei. Sie soll bis zu 360 Metern lang sein. Höhe war schon beeindruckend. Wir haben einiges über die Entstehung und die verschiedenen Namen gehört. Die Höhle ist bekannt für seine Akustik. Da waren auch Flötenspieler, die klassische Musik spielten. Immer dann, wenn gerade eine Gruppe kam. Die Akustik war wirklich gut, wir haben auch Trinkgeld gegeben. Nachdem wir wieder aus der Höhle herausgekommen waren, fuhren wir mit dem Bus zurück.

Alanya ist einen Besuch wert. Die Burganlage war ziemlich imposant. Das nächste Mal werden wir aber mit dem Dolmus hierher fahren. Dann wollen wir den Hafen und den Bereich unterhalb der Burg ansehen. Dort soll noch das osmanische Alanya existieren. Bei unserer Shopping Tour sind wir nicht so weit gekommen. Aber für einen ersten Eindruck war dieser Tour gerade richtig. Wir haben viel erfahren, gesehen und alles für wenig Geld.